BOGESTRA

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Die Märkische Straßenbahn hatte eine hohe operative und finanzielle Bürde auf die Westfälische Straßenbahn GmbH übertragen.

Die erwartete Ansiedlung neuer Zechen und Industriebetriebe und damit auch eine Verdichtung der Wohnbebauung zwischen Witten und Castrop blieb ebenfalls aus. Weitere Belastungen brachten der Erste Weltkrieg, Ruhrbesetzung und Inflation.

All dies führte 1932 zur Insolvenz der Westfälischen Straßenbahn GmbH. Der Konkursverwalter verpflichtete die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, den Betrieb weiterzuführen.

Die Probleme blieben. Am 31. Dezember 1937 wurde die Westfälische Straßenbahn GmbH aufgelöst.

Vom 1. Januar 1938 an übernahm die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (BOGESTRA) Strecken und Fahrzeuge im Wittener Netz.

Die Linie E von Bommern Denkmal über Witten, Langendreer und Lütgendortmund zur Emschertalbahn nach Castrop war zwar wirtschaftlich notleidend, wurde aber von den beteiligten Gemeinden als weiterhin notwendig angesehen. Sie wurde somit von der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG übernommen und als Linie 27 weitergeführt.

Die Linie H (Kaisersteg – Bahnhof Langendreer – Werne – Lütgendortmund) wurde aufgeteilt. Bis auf den Streckenabschnitt über die heutige Kreyenfeldstraße, den Werner- und Lütgendortmunder zum Amtshaus Lütgendortmund blieb die Strecke in Betrieb.

Bis heute stellt die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG den öffentlichen Personennahmverkehr in Witten sicher.

Als weiterer Verkehrsträger kam infolge der Integration der ehemals kreisfreien Stadt Witten in den Ennepe-Ruhr-Kreis Mitte der 1970er-Jahre die Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr hinzu. Sie betreibt heute mehrere Omnibuslinien in und um Wittener Stadtgebiet, seit 2018 in enger finanzieller und operativer Kooperation mit der Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG.