ÜBERBLICK

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Wie viele Städte in der Metropole Ruhr entstand auch Witten aus zahlreichen kleinen Gemeinden an der Schnittstelle zwischen den Ausläufern des Sauerlandes und des Bergischen Landes im Süden und dem Emscherbruch im Norden. Aufgrund der frühen Kohleförderung und ihrer verkehrsgünstigen Lage konnte sich die Stadt deutlich früher als andere Gemeinden im Revier industriell und als Verkehrsknotenpunkt entwickeln.

Im Westen entstanden ausgedehnte Einrichtungen der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft. Im Osten, zwischen der heutigen Innenstadt und Witten-Annen entstanden ausgedehnte Industrieanlagen.

Zur Bürgermeisterei Witten gehörten neben der Innenstadt die Gemeinden Langendreer, Stockum, Düren, Somborn und Werne. Das engere Stadtgebiet war seit 1899 kreisfrei. Zuvor gehörte die Stadt zum Landkreis Bochum. 1921 wurden die Gemeinde Heven, 1929 die Gemeinde Annen mit dem Ortsteil Rüdinghausen Witten zugeschlagen. Die Gemeinden Langendreer und Werne wurden demgegenüber im Zuge der Kommunalreform von 1929 größtenteils nach Bochum eingemeindet.

Seit dem 1. Januar 1975 ist Witten infolge der damaligen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen Teil des Ennepe-Ruhr-Kreises. Zugleich wurde die ehemals selbständige Stadt Herbede nach Witten eingemeindet.

Durch die frühe Industriealisierung und als Bahnknoten erlebte Witten seit den 1860er-Jahren einen kontinuierlichen Bevölkerungsanstieg – gleichwohl nicht so rasant wie beispielsweise in Gelsenkirchen. Um 1910 stagnierte die Bevölkerungsentwicklung. Durch die Eingemeindungen der 1920er-Jahre stieg die Bevölkerungszahl auf etwa 75.000 Einwohner. Erst 1975 wurde Witten durch die Gebietsreform zu einer Großstadt mit mehr als 100.000 Menschen.

Kurz vor der Jahrhundertwende war diese Entwicklung noch nicht abzusehen.

Im Gegenteil: Die Stadt erwartete weiteres Wachstum.